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Chemnitzer SG Helbersdorf e.V., Mittelstraße 17, 09113 Chemnitz

Abtl. Schwimmen - Schwimmjugend


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Jahres-Chronik > 2003
Hinweis: Aus dem Jahr 2003 stehen uns online keine Fotos zur Verfügung. Deshalb findet Ihr für das Jahr 2003 folgend lediglich die Berichte von den Veranstaltungen. Aber auch mit diesen kann man sich ein gutes Bild machen oder auch superschön in Erinnerungen schwelgen :-)

Ferienfreizeit Taltitz im Juni 2003
Nach so manchem Vorbereitungsproblem (Anreise, Versicherung, keine Fördergelder) war der Tag nun doch gekommen. Am 06.06.03 15.30 Uhr trafen wir uns mit 22 Kindern auf dem Parkplatz vorm ACC, um mit einem 26 – Personen – Bus von Taxi-Hofmann an die Talsperre Pirk in die Jugendherberge zu fahren. Im Gepäck der Betreuer befanden sich neben Regenkleidung auch dicke Wollsocken und mehrere lange Hosen, denn in den letzten beiden Jahren war bei den Reisen mit den Kindern der Regen unser ständiger Begleiter.
Als wir gegen 17.00 Uhr die JH erreichten, wurden wir sofort herzlich von der Fam. Fink empfangen und in die Zimmer eingewiesen. Wir wohnten ganz oben unterm Dach in 4 Zimmern + einem Betreuerzimmer. Nach dem Abendbrot wurden als erstes die Zimmerfahnen im Freien gestaltet. Dies war ein Teil des Zimmerspiels, bei dem jedes Zimmer Punkte für Ordnung oder zeitiges Schlafen bekam. Anschließend spielten wir noch über eine Stunde eine Mischung aus Ball über die Schnur und Volleyball. Nach dem Duschen war natürlich 22.00 Uhr noch lange nicht an Nachtruhe zu denken. Aber wir Betreuer machten es uns im Gang bequem, da es in den Zimmern sowieso viel zu warm war. 0.30 Uhr konnten auch wir endlich die Augen zumachen.

Dafür waren die ersten an diesem Morgen auch schon wieder 05.30 Uhr munter. Kurz vor sieben ging es dann raus zum Frühsport, wo uns sogar wieder die Sonne begrüßte. Nach dem Frühstück begann unser Manöverspiel. Zuerst teilten wir die Kinder in 3 Gruppen und jede Gruppe mußte ein Rästel lösen, bei dem Staumauer das Lösungswort war. Dann suchten wir die Staumauer auf der Karte und wanderten los. Unterwegs mußten verschiedene Aufgaben gelöst werden (z.B.: Welche Sportvereine gibt es um die Talsperre? Welche Tiere und Bäume kann man finden?). Nach etwa der Hälfte des Weges trafen wir uns wieder und kühlten uns erstmal im Wasser ab. 12.00 Uhr hatten wir die Staumauer schließlich erreichet. Dort gab es dann das Mittag (Kartoffelsuppe), welches uns Herr Fink mit seinem Auto brachte. Nun mußten wir noch ein kleines Stück zur Ruine Stein spazieren, um dort die letzten Fragen zu beantworten. Auf dem Rückweg sollte jede Gruppe etwas Weiches, etwas Schönes, etwas Feuchtes, etwas das nicht in die Natur gehört... suchen und einen Seemann, ein U-Boot bzw. ein Segelboot basteln. Natürlich machten wir auch wieder einen Stop an unserer Badestelle, denn die Sonne brannte vom Himmel. Pünktlich zum Grillen 18.00 Uhr waren wir wieder da. Danach gab es noch ein kleines Lagerfeuer mit Knüppelkuchen. Kurz nach Mitternacht war auch dieser Tag schon wieder vorbei.

Am Sonntag reisten früh Katrin und Hannah an. Gemeinsam wanderten wir nach dem Frühstück von 08.00 – 09.15 Uhr zur Turnhalle in Oelsnitz, um einen kleinen Kraftkreis und ein paar Spiele zu machen. Der Weg dahin führte immer an der Talsperre im kühlen Schatten des Waldes entlang und auch in der Halle war es angenehm kalt. 11.00 Uhr mußten wir die Halle wieder verlassen. Frank war inzwischen auch eingetroffen und nahm Danny, der noch Probleme mit dem Fuß hatte und Maryline im Auto mit zurück. Der Rest wanderte wieder zurück und freute sich über die leckeren Nudeln, die es zum Mittag gab. Nach einer kurzen Mittagsruhe auf dem Zimmer oder draußen im Schatten gingen wir erst Baden und dann war freier Nachmittag. Die Kinder batikten T-Shirts, bemalten Steine, Gipsfiguren und Muscheln oder spielten mal wieder mit dem Ball. Es kam auch langsam ein kräftiger Wind auf, der die T-Shirts trocknete aber auch die Gewitterwolken brachte. Pünktlich zum Abendbrot fing es auch mächtig an mit gewittern und regnen. Wir gingen nach dem Abendbrot in den Aufenthaltsraum und die einzelnen Zimmer mußten ihre Zimmerfahnen der Jury (bestehend aus Lydia, Frank und Katrin) vorstellen. Es gewann das Zimmer 6 mit der Fahne „Sunshine“ vor dem „Dach der Welt“, „Comic“ und „Lagen“. Nach ein paar Spielen ging es schließlich zum Duschen und ins Bett. Jeannette, Patrick und Ellen machten es sich für diese Nacht im Gang bequem, da unsere Jugend, die als Helfer angereist waren, ebenfalls mit da schlafen wollten und im Zimmer durch Hannahs Bett kein Platz für die drei mehr war. Auch diese dritte Nacht war nicht allzulang.

Am Montag den 09.06.03 war schon wieder Abreise. Wir frühstückten ein letztes Mal und räumten die Zimmer. Bis der Bus 10.15 Uhr kam, taten wir nochmal das, was wir lange nicht mehr gemacht hatten: Ballspielen. Unsere „Taltitz 03 Hymne“ ...grün-weißer Partybus, schalalala... die wir die ganzen Tage über geübt hatten, wurde laut gesungen und die Sonne war zum Abschied auch nochmal rausgekommen. Eine halbe Stunde zu früh erreichten wir 11.30 Uhr wieder den Parkplatz vor Mc Donalds, wo die meisten Eltern schon warteten.

Wie jedes Mal hat man das Gefühl, das all der Streß im Vorfeld ja gar nicht so schlimm war. Auch Jeannette, die zum ersten Mal als Betreuer mitgefahren war, war sich sicher, im nächsten Jahr wieder mit dabeizusein. Gab es in diesem Jahr keine Verletzungen, so plagte viele bei dem schönen Wetter der Hauschnupfen und Sonnenbrand. Dennoch gab es keinen, der die 4 Tage nicht auch so super fand wie wir Betreuer. Besonders haben mit ihrer kinderfreundlichen, liebevollen Art die Herbergseltern zum Erfolg unserer Ferienfreizeit beigetragen. Mit viel Geduld haben sie stundenlang Trinkflaschen mit Tee gefüllt, uns das Essen hinterhergefahren und uns jeden Wunsch erfüllt. Deshalb wissen wir schon jetzt, wohin die nächste Ferienfreizeit geht! DANKE!

Volleyballturnier CSGH-intern im Juni 2003
Das erste Zusammentreffen der unterschiedlichen Abteilungen der CSG Helbersdorf gab es am 20.06.03. In der Schulturnhalle an der Friedrich–Hähnel–Straße trafen wir uns 19.00 Uhr, bildeten 5 Teams (1xVolleyball, 1xSchwimmen, 1xSchwimmen/Volleyball und 1xFußball) und spielten jeder gegen jeden bis 22.00 Uhr die Volleyballer gewannen natürlich klar, aber wir hatten in jedem Fall den besten Fanclub. Nach viel Spaß und Aktion in der Halle schwatzen wir danach noch bis Mitternacht bei Gegrilltem im Freien.

24-h Schwimmen im Juli 2003
Anders als zu fast allen Veranstaltungen in den letzten Jahren schien zu diesem 24-Stunden-Schwimmen von der ersten Minute die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel. Nur nachts gab es einen ca. 10 min kurzen Regenschauer.

Unser 6er-Team setzte sich wir folgt zusammen: Mario, Betty, Jeannette, Monique, Stefan, Markus. Daneben starteten Hella, Andreas und Ellen als Einzelstarter. Doch schon wenige Stunden nach dem Start hatten wir die Sonne auch schon wieder satt, denn die Schattenplätze waren rar und der Sonnebrand drohte. Zum Zählen waren Katrin, Sebastian, Conny und Frank gekommen und auch die Nudelsuppe von Pia abends half uns ein kleines Stückchen weiter. Der Patrick  absolvierte als „Läufer“ am Beckenrand mal wieder seine Kilometer, um dazusein, wenns einem mal nicht so gut geht.

So vergingen die Stunden und wir kämpften um jeden Meter. Die erwarteten und gefürchteten Krämpfe, Luftprobleme oder Schmerzen traten nicht ein und als früh kurz vor sieben die Sonne wieder aufging, schien das Ziel so nah.

Am Ende hatte das Team mit 87 km Platz 6 von 19 erkämpft. Hella schaffte mit 31 km Platz 3, Ellen mit 25 km Platz 4 und Andreas mit 33,6 km Platz 4.

Elbe-Radtour im September 2003
Seit wir nicht mehr dem Post SV Chemnitz angehören, ist auch der Zugang zur Posthütte nicht mehr so einfach für uns. Außerdem wollten wir mal eine Tour machen, an der alle (auch die nicht so geübten Radler) teilnehmen können. So ging es am 20.09.03 8.11 Uhr mit den Rädern im Zug von Chemnitz Hauptbahnhof nach Riesa. Pia hatte eine halbe Stunde zuvor unser Gepäck eingeladen und fuhr es in die JH Radebeul, damit wir nicht zu sehr zu schleppen hatten. Nach einer Stunde Fahrt erreichten wir Riesa. Von dort aus ging es immer elbaufwärts nach Radebeul. Die ersten acht Kilometer fuhren wir auf der falschen Seite der Elbe über Feld und Wiesen (Das Hochwasser hat eben doch immernoch seine Spuren hinterlassen!). Erst in Meißen gab es die nächste Brücke, über die wir radelten, um auf dem neugemachten Radweg bis Radebeul zu düsen. Zwischendurch gönnten wir uns immermal ein Päuschen, denn das Thermometer hatte die 25 °C-Marke längst erreicht.

Nach knapp 50 km Fahrt kamen wir 16.30 Uhr in der JH an und waren erstmal etwas geschockt. Die Herbergsgebäude samt Einrichtung und Herbergseltern (!) erinnerte doch noch sehr an frühere Zeiten. Wir mußten streng getrennt nach Geschlechtern in unterschiedlichen Häusern schlafen und auch das Abendbrot war nicht gerade mit Liebe gekocht. Zum Glück schien aber die liebe Sonne noch lange und so lagen wir auf der Wiese und hatten eine Menge Spaß mit Patricks Buch. Abends gab es noch eine Stunde Bowling im nahegelegenen Fitnesscenter.

Mario und Sonja waren mit dem Auto gekommen und Frank hatte sein Rad ebenfalls mit dem Auto mitgebracht. Er fuhr am Sonntag per Rad mit nach Riesa, von Riesa nach Radebeul mit dem Zug und dann zurück nach Chemnitz mit dem Auto + Rad (Warum einfach, wenn es auch umständlich geht ?). Jedenfalls ging es am Sonntag 8.30 Uhr zum Frühstück und 9.30 Uhr rollten wir vom Hof. Natürlich ging es an diesem Tag elbabwärts und somit wesentlich leichter. Wir erreichten die Tore von Riesa bereits 14.00Uhr; hatten aber noch bis 16.45 Uhr zeit, da erst dann unser Zug fuhr. So machten wir es uns noch ein wenig auf einer Wiese bequem. Die Rückfahrt mit dem Zug klappte problemlos, sodass wir gegen 18.00 Uhr wieder heil in Chemnitz ankamen. Mario wartete bereits mit den Sachen, die er mit zurückgenommen hatte.

Unser Dank gehört diesmal wie bei fast jeder Jugendveranstaltung der Sonne, die uns nie im Stich läßt und den beiden Gepäckfahrern, die uns die 100 km sehr erleichterten.


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